Sonntag, 3. August 2014

Rezension ♣ Das Silmarillion (J. R. R. Tolkien)

Bildquelle*

 Titel: Das Silmarillion
 Autor: J. R. R. Tolkien
 Genre: Fantasy
 Verlag: klett-cotta
 Erscheinungsdatum: 29. April 2013
 Format: Paperback
 Seitenzahl: 558 Seiten
 Preis: 16,95€
 ISBN: 978-3-608-93819-7
*Die Angaben beziehen sich auf diese Ausgabe*



Beschreibung:
Das Silmarillion erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des Herrn der Ringe immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. (Und manche von ihnen, wie Elrond und Galadriel, aber auch Sauron, haben sie miterlebt.) Es ist die Zeit der Elben, der Langlebigen, deren Liebe zu den Dingen so weit ins einzelne geht, dass sie allem Namen geben. Die Menschen (die Kränklichen, die Nachtfürchtigen, die Unbegreiflichen) kommen eben erst aus den Wildnissen des Ostens hervor. [...] In dieser Welt, in der noch nicht alle Wege krumm sind, entwickelt sich auch die Erzählung in mächtigeren Bahnen, als wir es seither kennen. Ein Erdteil von Geschichten kommt in Bewegung, Geschichten, die in den Liedern der Elben besungen und hier im Silmarillion erzählt werden.

Zum Buch:
Das Silmarillion umfasst die Entstehung und Vorgeschichte des Herr der Ringe Universums.
Mir machte schon bei Herr der Ringe und Der Hobbit Tolkiens Schreibstil zu schaffen und auch diesmal war es nicht anders. Nicht nur die Ausdrucksweise an sich, sondern auch die ganzen Details und Beschreibungen, die sehr kleinlich beschrieben werden. Die kleine Schrift meiner Ausgabe hat auch nicht dazu beigetragen, dass ich schneller vorran komme - im Gegenteil, ich hatte einige Leseflauten und habe dazwischen viele andere Bücher gelesen und somit für das Buch viel länger gebraucht als für alle Herr der Ringe Bücher zusammen. Dabei hat alles so vielversprechend angefangen.
Aber beginnen wir mal ganz von vorne: Am Anfang wird die Entstehung der Welt beschrieben, bis man schließlich zu den Punkt ankommt, an dem sich das Böse anschleicht und sich diese Welt verdunkelt. Bis dahin hat mir das Buch noch sehr gut gefallen, da nur wenige Figuren auftreten und ich einen guten Überblick über das Geschehen hatte. Danach wird alles komplizierter. Es werden unzählige Geschichten erzählt - grob haben alle etwas mit den Sindarin, später mit den Ringen zu tun. Ich habe mir versucht mir so viele Charaktere wie möglich zu merken, aber es sind einfahc viel zu viele und irgendwann habe ich komplett den Überblick verloren. An manche Figuren konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, wenn sie später im Buch noch einmal auftauchten. Auch konnte ich die einzelnen Völker nicht mehr auseinanderhalten und zu Ereignissen zuordnen. In den letzten Kapiteln habe ich zwar ein bisschen den roten Faden wiedergefunden, aber die meiste Zeit war ich doch entweder verwirrt oder genervt, da seitenlang nichts interessantes passiert ist (was allerdings auch an den detailierten Schreibstil liegt).

FAZIT
Wer ein Fan der Herr der Ringe Bücher ist und Tolkiens Schreibstil mag, den wird auch dieses Buch gefallen. Das Silmarillion enthält viele Vorgeschichten, die informativ und interessant sind, die man aber nicht unbedingt lesen muss.

Sonstiges:
Tolkien veröffentlichte außerdem Der Herr der Ringe, Der Hobbit und Die Kinder Húrins.

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●
 
Idee: ●●   
Charaktere: ●●

Spannung: ●

Handlung: ●●

 
Insgesamte Wertung: 5,4 / 10

Mehr Infos:
Über das Buch
Übersicht Tolkiens Bücher

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